
Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen können in der Zeit von
Mittwoch, 15. Februar 2012, bis Mittwoch, 29. Februar 2012,
im Sekretariat der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler angemeldet werden.
Dabei gelten folgende Anmeldezeiten:
-> täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 – 16.00 Uhr – außer freitags (8.00 bis 12.00 Uhr)
Vom 16.02. bis zum 21.o2. ist das Sekretariat geschlossen (Karneval).
Während der Anmeldezeiten steht immer ein Mitglied der Schulleitung für Beratungsgespräche zur Verfügung.
Als Unterlagen sind eine Geburtsurkunde (oder das Stammbuch), das letzte Halbjahreszeugnis (gerne auch die Zeugnisse der Kl. 3) und das Formblatt der Grundschule mitzubringen.
Wenn Sie sich den Aufnahmeantrag in Ruhe anschauen und ihn zu Hause ausfüllen wollen – hier ist er zum Download: Aufnahmeantrag
…plus die Hausordnung und verschiedene Nutzungsordnungen zur Kenntnisnahme:
Hausordnung – Klassenraumnutzung - EDV-Raum-Nutzungsordnung - Laborordnung

Auf die Spuren des Mülls und die Wege der Wertstoffe begaben sich der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) und die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in einem gemeinsamen Umweltprojekt. Der mehrtägige Auftakt lotste die Schülerinnen und Schüler der vier 8. Klassen von der Theorie in die Praxis.

Unter Anleitung der AWB-Abfallberater Silvia Rehm und Lukas Fischer befassten sich vier 8. Klassen zunächst mit den verschiedenen Sammelsystemen und durchleuchteten die korrekte Mülltrennung. Dabei lernten die Achtklässler die Bedeutung und den Nutzen einer sauberen Abfalltrennung für die Wiederverwertung von Wertstoffen kennen.

In der Boeselager-Realschule nimmt die Ökologie seit Jahren einen hohen Stellenwert ein. Das weiß auch Hausmeister Uwe Haas, der den Schülern die einzelnen Sammelsysteme erklärte. So werden unter anderem CDs, Korken, Druckerpatronen und Batterien gesondert gesammelt. Chemielehrer Burkhard Bender, der das Umweltprojekt betreut, machte den jungen Leuten nachdrücklich klar, wie wichtig das Batterie-Recycling für den Umweltschutz ist. Dann ging es mit dem Bus zum Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ nach Niederzissen. Dort erlebten die Realschüler, wie sich die Mülltrennung im Großen fortsetzt.
Am Standort des Abfallwirtschaftszentrums „Auf dem Scheid“ in Niederzissen hat der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler einen außerschulischen Lernort zur Umwelterziehung gebaut: die “Umweltlernschule plus”. Die Umweltlernschule verknüpft moderne Themen der Abfallwirtschaft, der nachhaltigen Energienutzung sowie der Forstwirtschaft miteinander.
Die “Umweltlernschule plus” hat sich selbst das Ziel vorgegeben, zu vermitteln, dass
- Rohstoffe endlich,
- der Klimawandel dramatisch,
- die Abfallwirtschaft wertvoll,
- eine Ressourcenwirtschaft notwendig,
- die Effizienzsteigerung unsers Handelns entscheidet und
- die zu findenden Innovationen grenzenlos sind.
In der Umweltlernschule werden die Besucher erlebnisorientiert zu umweltgerechtem Handeln motiviert.
Das Angebot der “Umweltlernschule plus” richtet sich an
- Vorschulen und Kindergärten
- Primarstufe
- Sekundarstufe I
- Sekundarstufe II
- Berufs- und sonstigen Schulen
- Interessenverbände
- und sonstige Bürger
Weitere Informationen zur “Umweltlernschule plus” –> www.uls-plus.de
Den Höhepunkt dieses Umwelt-Projekts bildete ein Besuch der MBS-Anlage (Mechanisch-Biologische-Stabilisierungsanlage) Westerwald in Rennerod. Hier landet der gesamte Restmüll aus dem Kreis Ahrweiler und wird zu fast 100 Prozent verwertet: Alle wertvollen Stoffe, etwa Eisen, weitere sonstige Metalle und Glas, werden aussortiert und für den Rohstoffmarkt zur Verfügung gestellt.

Burkhard Bender, der diese Exkursionen organisierte, freute sich über das Interesse der Schüler und beginnt jetzt schon mit den Planungen für den Besuch im nächsten Schuljahr.

Auch dieses Schuljahr folgten die Schüler der Wahlpflichtkurse Französisch der Jahrgangsstufen 7 bis 10 wieder der Einladung des „Institut français“ zur Teilnahme am französischen Filmfestival „Cinéfête“ und tauschten einen Vormittag lang ihre Klassenraüme gegen einen Kinosaal und ein französisches Ambiente ein.
In dem Film “Le Premier Jour du reste de ta vie” (deutscher Titel: “C’est la Vie: So sind wir so ist das Leben”) von Rémi Bezançon tauchten die Schüler in das Alltagsleben einer ganz normalen französischen Durchschnittsfamilie ein. Das Leben der Familie wird in einem Zeitraffer dargestellt, wobei lebenswegentscheidende Momente der einzelnen Familienmitglieder besonders herausgestellt werden.
Die Schüler bekamen durch diesen Film einen besonderen Einblick in das Alltagsleben der Franzosen mit all ihren kulturellen Besonderheiten und Eigenarten. Ihnen wurde aber auch bewusst, dass die Probleme, die das Familienleben und das Heranwachsen so mit sich bringen, trotz einer anderen Sprache und einer anderen Kultur in Deutschland und Frankreich im Kern identisch sind .
So ganz nebenbei tauchten die Schüler für 100 Minuten in die französische Sprache ein und immer wieder bemerkten sie stolz, das ein oder andere auch ohne die deutschen Untertitel verstehen zu können.
Insgesamt ein schöner und gewinnbringender Vormittag und sowohl Schüler als auch Lehrer freuen sich schon auf die nächste Einladung.
Alors, Merci cinéfête et à la prochaine!

Die Klasse 10a mit den Geschichtslehrerinnen vor dem "Regierungsbunker"
Klasse 10a der Boeselager Realschule erkundet den Regierungsbunker
Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Spurensuche zum Regierungsbunker in Ahrweiler“ besuchte die Klasse 10a mit ihrer Geschichtslehrerin Heike Fournier den ehemaligen Ausweichsitz der Regierung – im Volksmund Regierungsbunker genannt – in Ahrweiler gleich zweimal. Am 09.11. und 23.11.2011 öffneten sich für die Boeselager-Realschüler die Tore in eine spannende vergangene Zeit.
Obwohl manch einer ahnte, was in den Weinbergen verborgen lag, war es doch eines der größten Geheimobjekte der BRD. Bis zum Ende des Kalten Krieges in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts sollte der Regierungsbunker die Entscheidungsträger der BRD vor einem Ernstfall, d.h. einem Angriff aus dem Osten, schützen und handlungsfähig halten.
“Nachdem wir bei unserem ersten Besuch eine Führung hatten, gestalteten wir den zweiten Besuch durch eigene Vorträge. Spannend ergänzt wurde unser zweiter Besuch von zwei Zeitzeugen, die uns im Anschluss auch noch für ein Interview Rede und Antwort standen.
So einen tiefen Einblick in die persönliche Verbindung zum Leben im Bunker hätte sich keiner von uns vorstellen können. Es war toll über dieses Bauwerk, auch wenn nur ein Bruchteil erhalten geblieben ist, so viel zu erfahren.Für uns ist ein Stück Geschichte der Region, aber auch der Welt, greifbar geworden.Vielen Dank an alle die diese Entdeckung möglich gemacht haben!”Zitat – Fabienne Mörschbacher, 10A

2 Schüler der 10a im Gespräch mit einem Zeitzeugen
Hier zwei Interviews mit Zeitzeugen als mp3:




